Die aufgezwungene Digitalisierung

Wollen wir wirklich die totale Digitalisierung? Wollen wir wirklich, dass jedes einzelne Haushaltsgerät an das Internet angeschlossen wird? Wollen wir tatsächlich diesen teuren Luxus auch bezahlen? Möchten wir wirklich, dass unsere Wohnungen global überwacht werden? Und last but not least, wollen wir dieses gesundheitliche Risiko eingehen?

Diese Installation geschieht nicht mit der Einwilligung der Bürger sondern wird uns von den Energiekonzernen und den Behörden aufgezwungen. Exemplarisch erwähne ich hier den verordneten intelligenten Stromzähler „Smart-Meter“.
Ich finde jeder Haus- oder Wohnungbesitzer und Mieter sollte selbst entscheiden dürfen ob er so eine Anlage auch in seiner Wohnung installieren lassen möchte. Jeder soll selbst entscheiden ob er sich mit einer stärkeren Strombelastung und Elektrosmog belasten möchte. Genau genommen ist dies ein entbehrlicher Luxus, der eigentlich eher in einen Sience-Fiction-Film gehört. Außerdem ist dieser Schnick-Schnack relativ sehr teuer. Die Kosten für die Installierung eines Glasfaserkabels erhöht den monatlichen Beitrag beinahe um das dreifache.

Das ganze System wird von einer Zentrale eines Energiekonzerns geleitet, der Zugriff auf die Daten jeder Wohnung hat und somit auch die Daten verändern kann. Durch die Überwachung und Kontrolle des Stromverbrauches kann man auf die Gewohnheiten eines jeden Wonungsbenützers schließen. Wann man die Wohnung verlässt und wieder betritt. Ob man den Fernseher oder gerade den PC benützt und wann man das Licht ein- oder ausschaltet. Jedes einzelne Haushaltsgerät wird digital überwacht und ermöglicht so einen gläsernen Haushalt. Auf die Privatsphäre wird keine Rücksicht mehr genommen. Der Kreis schließt sich, vom gläsernen Menschen (Behörde), gläsernen Patienten kommt nun der gläserne Haushalt. Die weitere Entwicklung ist leicht voraus zu sehen. Wahrscheinlich wird ein amerikanischer Stromgigant den europäischen Energiekonzern übernehmen und in New York wird mich eines Tages ein Direktor des Stromgiganten beobachten wie ich gerade das Licht meines Wohnzimmers einschalte.

Zum Schluss möchte ich noch auf die fragwürdigen Methoden eingehen, wie einige Internet-Betreiber Personen zum Übertritt auf das Digitalsystem „überreden“. Besonders älteren Personen mit Festnetz-Telefon redet man ein, dass man nur mehr mit einem Digitalmodem Gespräche führen kann, weil die Festnetzverbindung abgeschaltet wird. Ist natürlich eine glatte Lüge. Aus meinem Umfeld ist mir ein Fall bekannt, wie eine Mindestpensionistin auf diese Art hinter das Licht geführt wurde. Diese Person führt sehr wenige Gespräche und besitzt nun ein Kastl, welches Tag und Nacht am Stromnetz hängt. Die Telefonrechnung wurde erhöht und man hat ihr eingeredet, dass man das Modem immer eingeschaltet lassen muss, da es sonst nicht mehr funktioniert. Stimmt auch nicht.
Hier geht es dabei nur um Profit und eine totale Überwachung der Bürger.

Advertisements

Über oesbuergerpartei

Bundesobmann der österreichischen Bürgerpartei
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s